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Das Erzbistum Salzburg und das revolutionäre Frankreich

(1789-1803)

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Gilda Pasetzky

Die letzten Jahre des Erzbistums Salzburg wurden von den Folgen der französischen Revolution geprägt - neue Ideen und Schlagworte, Unruhen, Kriege und die drohende Säkularisierung kennzeichneten die Epoche von 1789 bis 1803. Anhand von teilweise noch unbekannten Quellen werden die Reaktionen von Herrscher und Bevölkerung auf die französische Revolution aufgezeigt. Bemerkenswert ist, daß das Erzbistum unter der Herrschaft Hieronymus' von Colloredo den Grundsätzen der Aufklärung bis zuletzt treu geblieben ist, wie die liberale Presse und die weltoffene Universität bezeugen. Doch auch diese tolerante Haltung des letzten souveränen Fürsterzbischofs konnte das Ende der geistlichen Herrschaft in Salzburg nicht aufhalten; und in dem zähen Ringen um das weitere Schicksal dieses Landes zeigt sich noch einmal seine große Bedeutung.
Aus dem Inhalt: Die französische Revolution im Spiegel der Salzburger politischen Presse - Unruhen und Aufstände in Salzburg zur Zeit Colloredos - Salzburg - Teil einer süddeutschen Republik? - Ein Mainzer «Revolutionist» in Salzburg: August German Horix.