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Carlo Belli und die Utopie von der absoluten Kunst

Italiens Beitrag zum «Internationalen Stil» zwischen den beiden Weltkriegen

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Peter Gruhne

Carlo Belli (1903-1991) war vorwiegend als Kunst- und Musikkritiker tätig. Zu Beginn der 30er Jahre prägte er das Programm der fortschrittlichen Mailänder Galerie Il Milione, in der zum ersten Mal in Italien Werke von Künstlern wie Kandinsky und Albers gezeigt wurden. 1935 publizierte Belli seine Streitschrift Kn, in der er vehement für eine anti-individualistische und ungegenständliche Kunst eintritt. Diese Studie untersucht Bellis geistig-historisches Umfeld und die Genese seiner in Kn formulierten Überlegungen. Sie zeigt ihn als kritischen Intellektuellen, der sich von einem Anhänger der Futuristen zu einem entschiedenen Verfechter der geometrisch-abstrakten Kunst und der rationalen Architektur in Italien wandelt.