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Geschichte des Kinder- und Jugendtheaters zwischen 1945 und 1970

Konzepte, Entwicklungen, Materialien

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Klaus Doderer and Kerstin Uhlig

Die noch unerforschte Geschichte des Jugendtheaters zwischen 1945 und 1970 wird, vor allem durch Nachprüfungen in Berlin, Dortmund, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Nürnberg, aufgehellt. Danach existierte in den 25 Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg ein relativ reges Kinder- und Jugendtheaterleben. Drei Entwicklungsphasen sind feststellbar. Es wurden keineswegs nur Weihnachtsmärchen gespielt, vielmehr Stücke aus der «Weltliteratur für Kinder» und, vor allem in den sechziger Jahren, auch die jüngste Vergangenheit und Gegenwart thematisiert. Dreißig der 240 Stücke auf den Spielplänen der untersuchten Theater werden näher beschrieben. Die theoretischen Positionen von Dramatikern und Theatermachern wie Carl Zuckmayer, Erich Kästner, Günther Rühle, Hans Peter Doll oder Hanswalter Grossmann werden, zum Teil in Interviews, dokumentiert.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung 1945-1970 (Braune Hinterlassenschaft, Anfang in Trümmern, Nach der Währungsreform, Bühnen als Orte der Aufklärung, Theatralische Vielfalt) - Dokumentation der Stücke, Spielpläne und Bühnen - Aussagen von Zeitzeugen.