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Fremdbezugskalkulation in der Industrie

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Christian Classen

Der wertmäßige Anteil fremdbezogener Güter an der Gesamtleistung der Industrieunternehmung beträgt vielfach über fünfzig Prozent. Trotz der hohen Ergebniswirksamkeit dieses Anteils existieren im Controlling nur rudimentäre Ansätze zu dessen Beeinflussung. Hier setzt die Fremdbezugskalkulation an, die ein umfassendes System neuer Formen der Kostenanalyse und -beeinflussung fremdbezogener Leistungen bereitstellt. Die Instrumente dazu sind Informationssysteme, die es dem Nachfrager erlauben, Transparenz über die Kostenstrukturen des Anbieters zu gewinnen und auf Basis dieser Kenntnis dem Anbieter Verbesserungsmaßnahmen in technischer und organisatorischer Hinsicht vorzuschlagen. Die hierzu notwendigen neuen Formen der Zusammenarbeit zwischen Nachfrager und Anbieter werden ebenso behandelt wie die Unterstützung, die der Abnehmer dem Lieferanten bei der Realisierung gewähren kann.
Aus dem Inhalt: Kostenmanagement von Fremdbezugsgütern: Beschaffungsmarktforschung, Konzeptwettbewerb - Kostenanalyse durch Matrix der Fremdbezugskosten, Prozeßkostenrechnung, Target Costing - Kostenbeeinflussung durch Simultaneous Engineering, Durchlaufzeitanalyse, Lead Time Based Costing, JIT, Business Reengineering, TQM, DIN ISO 9000ff - Einkaufsverhandlungen, dynamische Preisgrenzen, Verhandlungsstrategien, Transaktionskostentheorie, Vertragsformen.