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Die Kirchengemeinschaft in der Evangelischen Kirche in Deutschland

Zu den kirchenrechtlichen Grundlagen

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Christian Heckel

Die Kirchengemeinschaft ist zum zentralen Begriff für das ökumenische Anliegen geworden, die Kirchentrennung zu überwinden. Eine besondere Qualität hatte von jeher seit der Reformation die Gemeinschaft zwischen den evangelischen Kirchen in Deutschland. Das 19. Jahrhundert hat gezeigt, daß die Trennung nicht durch eine Union der verschiedenen evangelischen Bekenntnisse zu überwinden ist. Heute führt die Idee der «versöhnten Verschiedenheit» auch zu neuen rechtlichen Ansätzen, um Bekenntnisverschiedenheit und Glaubensgemeinschaft gleichermaßen gerecht zu werden. Die Grundordnung der Evangelischen Kirche in Deutschland ist mit dieser Entwicklung untrennbar verbunden. Die vorliegende Studie möchte zum Verständnis dieser Zusammenhänge beitragen.
Aus dem Inhalt: Die Einheit der Kirche als theologisches und kirchenrechtliches Problem - Die Überwindung der kirchentrennenden Bekenntnisverschiedenheit in Union und Ökumene - Die Entstehung der EKD-Grundordnung 1945-1948 - Die weitere Entwicklung der Kirchengemeinschaft in der EKD - Rechtliche Folgerungen für die Kirchengemeinschaft in der EKD.