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Schafhaltung und Wollproduktion in Thüringen im 16. Jahrhundert

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Antje Bauer

Schafwolle gehörte zu den wichtigsten Rohstoffen der frühneuzeitlichen Wirtschaft, die Produktion von Schafwolle war in vielen Regionen eine der zentralen Agrarkulturen. Die Studie untersucht deshalb und erstmals für eine ganze Landschaft Struktur und Verfassung, Verbreitung und Umfang von Schafhaltung und Wollproduktion für den ernestinischen Teil Thüringens im Zeitraum von 1485 bis 1572. Ernestinische Amts- und Hauptrechnungen sowie die landesherrlichen Türken- und Landsteuerregister bilden die wichtigsten Quellengrundlagen für die analysierende und quantifizierende Untersuchung. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden mit statistischen und graphischen Methoden erschlossen.
Aus dem Inhalt: Kampf um die Anteile an der Schafweide (Auseinandersetzungen um die Triftgerechtigkeit) - Formen, Umfang und Entwicklung von landesherrlicher, adliger, bürgerlicher und bäuerlicher Schafhaltung und Wollproduktion - Handel mit thüringischer Wolle.