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Entwicklung eines Instrumentariums zur Erfassung der Bestimmungsfaktoren des Umweltbewußtseins der Mitarbeiter in betrieblichen Organisationen

Eine empirische Untersuchung in Produktionsunternehmen zur Validierung des Instrumentes mit anschließender Analyse des Umweltbewußtseins aufgrund der erhobenen Daten

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Karin Huse

Die Aktualität des Themas Umweltbewußtsein ist ebenso unbestritten wie die Tatsache, daß Industrie und Betriebe Träger eines hohen Gefahrenpotentials für Umweltschäden und -risiken sind. Häufig stehen bei deren Betrachtung technische und juristische Aspekte im Vordergrund, die Möglichkeiten einer organisationspsychologischen Perspektive des Themas Umweltschutz werden vernachlässigt. Dies wird sich jedoch durch das vom Gesetzgeber geforderte «Öko-Audit» ändern. Denn hier bilden organisatorische und personelle Aspekte bedeutende Bestandteile einer ganzheitlichen ökologischen Unternehmensführung. Dieser Problemkreis wird in der Arbeit aufgegriffen. Es wird ein Instrumentarium zur Erfassung des betrieblichen Umweltbewußtseins und -verhaltens entwickelt, auf dessen Grundlage Analysen zum Umweltbewußtsein und -verhalten durchgeführt werden. Die hieraus gewonnenen Daten dienen als Basis, um Aussagen zum betrieblichen Umweltbewußtsein zu gewinnen.
Aus dem Inhalt: Allgemeine Überlegungen zur Umwelt- und Risikoproblematik - Analyse des Umweltbewußtseins betrieblicher Mitarbeiter - Stellung des Umweltschutzes im betrieblichen Zielsystem - Notwendigkeit der Einbeziehung der sozialwissenschaftlichen Forschung in die Analyse des Umweltbewußtseins betrieblicher Mitarbeiter - Entwicklung der Bestimmungsfaktoren: Werte und Einstellung, Wissen und Erfahrung, betriebliche und organisationale Bestimmungsfaktoren, Persönlichkeitsmerkmale und moralische Urteile, Entwicklung und Validierung des Instrumentariums, differenzierte Datenanalyse.