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Rationale Wahl im Mehrparteiensystem

Die Bedeutung von Koalitionen im räumlichen Modell der Parteienkonkurrenz

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Gabriele Eckstein

Ist das Verhalten der Bürger bei Bundestagswahlen rational? Für den Wähler ist dies im deutschen Mehrparteiensystem gar nicht so einfach: Er weiß, daß der Wahlsieg seiner präferierten Partei nicht automatisch zu einer von ihr gebildeten Regierung führt. Die Arbeit zeigt die Probleme des rationalen Kalküls im Mehrparteiensystem auf und präsentiert als Lösung den rationalen Koalitionswähler - ein rationaler Wähler, in dessen Kalkül die Regierungen eingehen, die er aufgrund der von ihm erwarteten Mehrheitsverhältnisse für wahrscheinlich hält. Die empirische Prüfung des Modells anhand von repräsentativen Daten für Westdeutschland bestätigt die Relevanz von Koalitionen für das Wahlverhalten im deutschen Mehrparteiensystem.
Aus dem Inhalt: Modell der rationalen Wahl für Mehrparteiensysteme - Empirische Überprüfung des Modells anhand repräsentativer Daten von 1993.