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Der Faktor Zeit als Problem für die Analyse von Politischer Theorie

Perzeptionsanalyse als Interpretationsmodell

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Birgit Fix

Bei der Interpretation von Politischer Theorie wurde bisher weitgehend das Problem der zeitlichen Distanz von Politischem Theoretiker und heutigem Rezipienten vernachlässigt. So wurden in der Politischen Theorie situativ gefundene Lösungsmechanismen von Krisen auf zeitgenössische Probleme übertragen, ohne den unterschiedlichen zeitbedingten Problemhorizont ausreichend zu beleuchten. In der vorliegenden Arbeit wurde deshalb ein perzeptionstheoretisches Modell entwickelt, welches als Analyseraster für Politische Theorie dient. Dieses Modell wurde auf seine Tragfähigkeit hin an einem Werk von Otto Kirchheimer getestet. Es konnte gezeigt werden, daß mit Hilfe dieses Interpretationsansatzes das Problem der lebensweltlichen Distanz analytisch gelöst, und damit ein seit langem bestehendes Methodendefizit kompensiert werden kann.
Aus dem Inhalt: Problemstellung - Vorherrschende Interpretationsparadigmen - Entwicklung eines handlungstheoretischen Ansatzes als Folie für die «Perzeptionsanalyse» - Testen des Modells auf seine Tragfähigkeit an einem Werk Otto Kirchheimers - Zusammenfassung der Ergebnisse.