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Das Fremdenbild in der Literatur der Römischen Republik und der Augusteischen Zeit

Vorstellungen und Sichtweisen am Beispiel von Hispanien und Gallien

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Martina Jantz

Welche Vorstellungen verbanden die Römer mit fremden Völkern, welche Erfahrungen lagen ihren Einschätzungen zugrunde und unter welchen historischen Bedingungen haben sie die Erfahrungen gemacht? Diesen Fragen geht diese Untersuchung am Beispiel der Begegnung Roms mit Hispanien und Gallien in der Zeit der Römischen Republik und des Augusteischen Prinzipats nach. Das Fremdenbild der Römer war, so zeigen es zeitgenössische literarische Äußerungen, nicht nur von der ethnographischen Tradition der Griechen geprägt. Anhand der bei einzelnen Autoren erkennbar eigenständigen Handhabung der durch die kulturellen Autoritäten vorgegebenen Bilder läßt sich vielmehr nachweisen, daß die Möglichkeiten eigener Anschauung und persönlicher Erfahrung entscheidende Faktoren waren.
Aus dem Inhalt: Die Vorstellungen von den geographischen Bedingungen - Siedlungsformen - Organisation von Herrschaft und politischem Leben - Gesellschaftliche Wirklichkeit - Krieg und Kriegswesen - Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen - Beziehungen zur griechischen Ethnographie.