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Das Göttinger Auditoriengebäude von 1962/65

Ein Beitrag zur Universitätsarchitektur im 19. Jahrhundert und zur Hannoverschen Variante des Rundbogenstils

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Bärbel Schwager

Universitätsarchitektur findet oft nur in Publikationen anläßlich von Hochschuljubiläen eine gewisse Beachtung; im Mittelpunkt gezielter Forschungen stand sie bislang selten. Diese Untersuchung des Göttinger Auditoriengebäudes soll den Kenntnisstand über Räumlichkeiten für allgemeine Hochschulzwecke erweitern. Der nach Plänen von Friedrich Doeltz ausgeführte Bau wird zum einen den in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichteten Hauptgebäuden von Universitäten unter funktionalen und formalen Aspekten gegenübergestellt. Zum anderen interessiert, wie sich die baukünstlerischen Ideen der Zeit bei diesem Projekt auswirkten. Der Rundbogenstil ermöglicht vergleichsweise schöpferisches Gestalten und wurde vom hannoverschen Königshaus gefördert. Doeltz verhalf der Göttinger Universität mit dem Auditoriengebäude zu neuem Ansehen.
Aus dem Inhalt: Baugeschichte der Universität Göttingen - Universitätshauptgebäude in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts - Rundbogenstil, vor allem in München und Hannover, aber auch in Karlsruhe und Berlin - Biographisches zum Architekten Friedrich Doeltz.