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Studien zur Zeitgestaltung im Werk Albrecht Dürers

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Petra Wilhelmy

«Es war in ihm Zeitphantasie mächtig», schreibt Hans Kauffmann in seiner Untersuchung von «Albrecht Dürers rhythmischeør! Kunst». Diese «Zeitphantasie» und den Modus ihrer bildlichen Gestaltung näher zu beleuchten und für die Interpretation der Kunst Dürers dienstbar zu machen, ist Aufgabe dieses Buches. Ausgehend von einem umfassenden Forschungsüberblick über die wissenschaftliche Diskussion des Zeitproblems behandelt die Autorin neben dem Rhythmus weitere wichtige Kriterien der Darstellung und Auffassung von Zeit. Anhand detaillierter Bildanalysen werden sowohl Aspekte der motivischen Zeit wie Handlung oder Bewegung der Figuren als auch der durch die Gestaltungsprinzipien veranschaulichten Zeit erörtert. Im Vergleich mit Werken anderer Künstler gelangt die Autorin zu grundlegenden Aussagen über Dürers spezifisches Zeitverständnis und von Zeitstrukturen in der Kunst im allgemeinen.
Aus dem Inhalt: Diese Untersuchung behandelt die komplexe Fragestellung nach Gestaltungsprinzipien von Zeitstrukturen und dem damit verbundenen Zeitverständnis in der Kunst Albrecht Dürers - Rhythmus - Bewegung - Kompositionsaufbau - Moment und Dauer - Historische, profane und sakrale Zeit - Verhältnis von Fläche, Raum und Zeit.