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Die Bedeutung der «Disquisitionum magicarum libri sex» von Martin Delrio für das Verfahren in Hexenprozessen

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Petra Nagel

Martin Delrios «Disquisitionum magicarum libri sex», 1599/1600, gelten weitgehend als Bollwerk des Hexenwahns. Ihre entscheidende Bedeutung für das Verfahren in Hexenprozessen wird gerade in der neueren Forschung betont. Dennoch gibt es kaum Untersuchungen zu ihnen. Zunehmend gerät der lateinische Text in Vergessenheit. Aktuelle Beurteilungen entstammen meist zweiter Hand aus Quellen, die spätestens Ende des 19. Jahrhunderts entstanden sind. Die Arbeit beschäftigt sich im ersten Teil mit Delrios Sicht der Prozesse im Vergleich zu der anderer Dämonologen. Grundlage für die Einordnung Delrios ist das für die Prozeßführung zentrale fünfte Buch der Disquisitiones. Dieses macht der zweite Teil dieser Studie erstmals auf Deutsch zugänglich.