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E- und U-Musik im Radio

Faktoren und Konsequenzen funktionsbedingter Kategorien im Programm- Musik-Programmanalyse beim Westdeutschen Rundfunk

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Andreas Wernsing

Musik im Radio - darauf will heute niemand mehr verzichten. Nur die Frage, welche Musik gespielt werden soll, ruft manche Diskussion hervor. Mehr Pop oder mehr Klassik? Mehr Bildung oder mehr Unterhaltung? Mehr E- oder mehr U-Musik? Hartnäckig hält sich die Trennung von zwei musikalischen Sphären. Doch wird im Radio heutiger Zeit tatsächlich so fein getrennt? Wird tatsächlich unterschieden zwischen den Stücken, die unterhalten sollen, und denen, die bilden sollen? Andreas Arthur Wersing kommt zu einem anderen Ergebnis. Aufgrund seiner empirisch mit einer Inhaltsanalyse beim Westdeutschen Rundfunk gewonnenen Ergebnisse steht fest: Auch E-Musik übernimmt im Radio unterhaltende Funktion. Kalkulierte Techniken der Programmplanung zielen nicht nur auf Bildung mit Musik ab.
Aus dem Inhalt: Die vielfältigen Ausprägungen der Trennung von E und U: Mit welcher Methodik soll dieses Phänomen im Radio untersucht werden? - Auswertung der erhobenen statistischen Daten: Fakten in Wort und Grafik - Bewertung der statistischen Ergebnisse: Eine generelle Trennung bei der Behandlung von E- und U-Musik im Radio kann nicht nachgewiesen werden.