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«Dem Kosmos einen Tritt¿»

Die Entwicklung des Werks von Walter Serner und die Konzeption seiner dadaistischen Kulturkritik

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Jonas Peters

Walter Serner (1889-1942) ist einer der wichtigsten Theoretiker und Propagandisten des Dadaismus. Bei seiner frühen Kritik an dem phrasenhaft erstarrten Liberalismus in Österreich orientiert er sich an der Philosophie Friedrich Nietzsches und der Sprach- und Kulturkritik von Karl Kraus. Seine Opposition radikalisiert Serner zu Beginn des Ersten Weltkriegs. Er propagiert die fundamentalistische Erneuerung der Gesellschaft zunächst im Namen eines unkonfessionellen Christentums, kurz darauf als Dadaist. In der künstlerischen Negation und Destruktion dieser Gruppe sieht Serner eine ethische Aufgabe, an deren globalem Anspruch er jedoch scheitert.
Aus dem Inhalt: Serners sozialer und geistiger Hintergrund - Anschluß an die Moderne - Dadaistische Negation - Krise und Ende der dadaistischen Rebellion.