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Anreizprobleme und Finanzintermediation

Traditional Versus Nontraditional Banking

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Markus Warg

Der agency-theoretische Ansatz bietet eine kostenorientierte Erklärung der Existenzberechtigung von Banken und der Entwicklung des Bankings. Informationsasymmetrien zwischen Kapitalgebern und Kapitalnehmern führen zu den Problemtypen Adverse Selektion und Moral Hazard. Auf Finanzmärkten führen diese Probleme zu Finanzierungsproblemen, wie Kreditrationierungen. Derartige Marktineffizienzen rechtfertigen die Existenz von Finanzintermediären. Am Beispiel der Kreditvergabe werden die Kostenvorteile der Banken bei der Produktion von Informationen über - und der Kontrolle von Kreditnehmern aufgezeigt. Die Identifikation, Bündelung und Verarbeitung von Risiken kristallisiert sich infolge komparativer Vorteile immer deutlicher als Nische des Bankings heraus. Anhand der neueren Entwicklungen wird verdeutlicht, wie Banken durch gezieltes Risikomanagement flexibel auf wandelnde Kostensituationen reagieren können.
Aus dem Inhalt: Vorteile von Banken bei der Lösung von Informationsproblemen auf Finanzmärkten - Risikomanagement als Nische des Bankings - Erklärungsansatz zur Existenzberechtigung und Entwicklung des Bankings.