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Die Grundlagen von Poppers Sozialphilosophie

Eine kritische Untersuchung zu Karl Raimund Poppers Fundamentalphilosophie und seiner Methodologie der Sozialwissenschaften

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Bernhard Messmer

Auf den ersten Seiten dieses Buches ist erstmals die gesamte Philosophie Karl R. Poppers, des bedeutendsten Methodologen der heutigen Natur- und Sozialwissenschaften zugleich, in ihrer Entwicklung und ihrem Zusammenhang kurz dargestellt. Die Diskussion dieser Philosophie führt unter Berücksichtigung der wichtigsten Denkströmungen der Gegenwart von den Problemen der Wissenschaftlichkeit, des Informationswertes und des Sinnes der Geschichte über die Frage nach der Möglichkeit philosophischer Wesenserkenntnis zur moralphilosophischen Grundfrage, ob ethische, politische und juristische Entscheidungen durch Tatsachen begründbar sind oder ob sie willkürlich zu treffen sind (Dezisionismus) oder aber als vorgegeben hingenommen werden müssen (Positivismus). Damit ist die Orientierungsproblematik menschlichen Handelns angesprochen, die heute nicht nur Fachphilosophen auf den Nägeln brennt, sondern jedem suchenden Menschen. Herrschaft der Vernunft oder der Gefühle oder äusserer Willkür? Das ist hier die Frage!
Aus dem Inhalt: 1. Poppers Philosophie im Überblick. 2. Historizismus oder die Frage von Determinismus und Indeterminismus in der Geschichte. 3. Essentialismus oder der logische Sinn der Fragen nach Wortbedeutungen. 4. Dualismus von Tatsachen und Entscheidungen oder eine rationale Begründung der Ethik.