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Vom Ende der Arbeiterjugendbewegung

Gewerkschaftliche Jugendarbeit im Hamburger Raum 1950-1965

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Harald Schlüter

An der Wende von den 50er zu den 60er Jahren verlor die gewerkschaftliche Jugendarbeit in Westdeutschland an Anziehungskraft. Mit der Auflösung eines großen Teils der gewerkschaftlichen Jugendgruppen ging die traditionelle deutsche Arbeiterjugendbewegung, die ihre Glanzzeit in den 20er Jahren hatte, ihrem Ende entgegen. Die Formen und Mittel, mit denen die Gewerkschaften es vor 1933 und dann wieder seit 1945 verstanden, jugendliche Arbeiter und Arbeiterinnen bei ihrer Freizeit-, Berufs- und Lebensgestaltung zu begleiten, sind Gegenstand dieser Fallstudie. Die Geschichte gewerkschaftlicher Jugendarbeit wird dabei im Zusammenhang mit der Modernisierung der (west)deutschen Gesellschaft untersucht.
Aus dem Inhalt: Die Hamburger Gewerkschaftsjugend in der Weimarer Republik - Junge Arbeiter und Angestellte in Hamburg 1950-1960 - Gewerkschaftliche Jugendarbeit: Arbeitsfelder und Konzepte - Jugendgruppenarbeit 1950-1960 - Der Niedergang der Jugendgruppen 1960-1965 - Möglichkeiten und Grenzen betrieblicher Jugendarbeit - Von der Funktionärsschulung zur politischen Jugendbildungsarbeit.