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System- und evolutionstheoretische Betrachtungen der Organisationsentwicklung

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Hans Wehrmann

System- und evolutionstheoretische Betrachtungen der Organisationsentwicklung versteht die Organisation als offenes System, das sich evolutionären Selektionskriterien entsprechend entwickelt. Dabei ist zwischen organisationsinternen und -externen Selektionskriterien zu unterscheiden. Die organisationsexternen Kriterien werden von der Markt- und Wettbewerbsdynamik bestimmt, während die organisationsinternen Selektionskriterien von der Organisation, selbst geschaffen werden. Die Menschen in einer Organisation, und damit die Organisation als Ganzes, verhalten sich den internen Selektionskriterien entsprechend. Die langfristige Überlebensfähigkeit einer Organisation hängt nun davon ab, inwieweit es ihr gelingt, die externen in interne Selektionskriterien zu übersetzen bzw. die Übereinstimmung beider (erneut) herzustellen. Organisationsentwicklung und Unternehmungsführung wird damit zur gezielten Beeinflussung der internen Selektionskriterien einer Organisation.
Aus dem Inhalt: Organisationsentwicklung aus evolutionärer und systemischer Sicht: Ein erster Schritt von der Theorie zur Praxis.