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Eine Metaanalyse empirischer Studien zum prädiktiven Wert kognitiver Variablen der HIV-bezogenen Risikowahrnehmung und -verarbeitung für das HIV-Risikoverhalten

Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der methodologischen Probleme metaanalytischer Forschung

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Erik Farin

Die im Rahmen dieser Arbeit durchgeführten Metaanalysen integrieren die Befunde von über 100 Studien, die die Bedeutung kognitiver Verarbeitungsprozesse für das sexuelle HIV-Risikoverhalten untersucht haben. Die Metaanalysen belegen, daß die zentralen Variablen der gängigen sozialkognitiven Modelle des Gesundheitsverhaltens nur partiell geeignet sind, zu einem Verständnis des HIV-Risikoverhaltens beizutragen. Dies gilt in besonderem Maße für das Risikoverhalten von Jugendlichen. Es zeigt sich, daß zuwenig berücksichtigt wird, in welcher Phase der Auseinandersetzung mit der AIDS-Gefahr sich die Person befindet und welche situativen und populationsspezifischen Einflußfaktoren Handlungsentscheidungen beeinflussen.
Aus dem Inhalt: Die Erklärung des HIV-Risikoverhaltens mittels sozialkognitiver Theorieansätze - Forschungsperspektive und Methodik der Metaanalyse - Vier Metaanalysen zum prädiktiven Wert sozialkognitiver Variablen für das HIV-Risikoverhalten - Konsequenzen für die gesundheitspsychologische Forschung und die AIDS-Prävention.