Show Less
Restricted access

Krieg, Macht, Politik im essayistischen und narrativen Werk Francisco Ayalas

Series:

Elisabeth Kollatz

Das «politische» Werk des Cervantes-Preisträgers 1991, Francisco Ayala, steht im Mittelpunkt dieser Arbeit. Die historischen, soziologischen und zeitgeschichtlichen Fakten und Interpretationen in den wissenschaftlichen Publikationen des Autors Ayala tragen zum Verständnis seines literarischen Werkes bei, ja, sie geben ihm eine universale Dimension, die weit über die örtliche und zeitliche Situierung hinausreicht. Der Erzählband La cabeza del cordero und die Romane Muertes de perro und El fondo del vaso sind Ayalas distanzierte Auseinandersetzung - auf fiktiver Ebene - mit dem spanischen Bürgerkrieg und den Diktaturen des 20. Jahrhunderts. Die Desillusionierung der Gesellschaft ruft zur Selbstbestimmung auf.
Aus dem Inhalt: Phänomene wie Nationalismus, Krise des Liberalismus, 98-er Generation, España/Anti-España, Mißbrauch von Staatsmacht und Bedrohung der Freiheit analysiert der Wissenschaftler Francisco Ayala theoretisch. Bei dem Schriftsteller Ayala sind diese Probleme seinen Protagonisten inhärent.