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König Wilhelm II. als Mäzen

Kulturförderung in Württemberg um 1900

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Brigit Janzen

Seit Jahrzehnten wird das große Kultur-Engagement des letzten württembergischen Königs Wilhelm II. (1848-1921) immer wieder betont und verklärt. Doch wie zeigte sich sein Einfluß - auch im Vergleich zu Vorgängern und Amtskollegen? Die von ihm protegierten Kulturprojekte wie Schillermuseum, kunstgewerbliche Lehr- und Versuchswerkstätte, Hoftheater und Kunstgebäude stehen im Mittelpunkt der Untersuchung. Diese versteht sich gleichermaßen als Beitrag zu einer modernen Kulturgeschichte Württembergs um die Jahrhundertwende als auch zur Biographie Wilhelms. Sein ehrgeiziges Ziel, Stuttgart zu einem Kulturzentrum zu machen, hat sich zwar erfüllt, doch ohne die Initiative anderer wäre der kulturelle Aufschwung ausgeblieben.
Aus dem Inhalt: Württemberg um 1900 (Politik, Wirtschaft, Gesellschaft) - Wilhelm II. und sein Umfeld (mit einer biographischen Skizze von Königin Charlotte) - König und Kultur (Landeskunde, Architektur, Kunstgewerbe, Musik, Literatur, Theater, Bildende Kunst) - Einordnung von Wilhelms mäzenatischem Wirken im Vergleich zu Vorgängern und Amtskollegen (Wilhelm I., Karl I., Kaiser Wilhelm II., Ernst Ludwig v. Hessen-Darmstadt).