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Wider jede Vernunft

Die destruktiven Folgen des Stamm-Syndroms

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Karl Groer

Diese sozialkritische Studie versucht der vieldiskutierten Rationalitätsfrage menschlichen Verhaltens auf den Grund zu gehen. Ausgehend von stammesgeschichtlich geprägten archaischen Vorprogrammen wird das daraus resultierende Verhaltensschema als «Stamm-Syndrom» definiert und in seinen destruktiven Auswirkungen auf Gesellschaft und Umwelt ausführlich beschrieben. Zur dringend geforderten Emanzipation aus diesen irrationalen Zwängen wird die auf Reflexion beruhende Methode des vernünftigen Diskurses und des kommunikativen Handelns (Jürgen Habermas) in den Mittelpunkt gerückt. Ziel der Überwindung des «Stamm-Syndroms» ist, bessere Voraussetzungen für einen Ausgleich der Interessen (Max Scheler) und für die vernünftige Bewältigung von Konflikten auf den unterschiedlichsten Ebenen des menschlichen Zusammenlebens zu schaffen.
Aus dem Inhalt: Das menschliche Dilemma als Folge des Auseinanderdriftens von Wissen und Weisheit - Fatale zeitliche Diskrepanz zwischen Stammesgeschichte und Kulturgeschichte - Die Natur des Menschen - Strikte begriffliche Trennung von Verstand und Vernunft - Der radikale Konstruktivismus - Definition, Symptome und Wirkung des «Stamm-Syndroms» - Die Überwindung des «Stamm-Syndroms» als Schlüssel für die Bewältigung des menschlichen Dilemmas.