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Die maskierte Utopie

Feminismus und Science Fiction

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Regina Binder

Als Projektionen künftiger Welten unterscheiden sich Utopie und science fiction durch ihre Schwerpunktsetzung im sozial-gesellschaftlichen bzw. im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Daraus resultiert das Spannungsverhältnis zwischen dem gesellschaftspolitischen Anliegen feministischer Autorinnen und den high tech-Szenarios der mainstream science fiction, die lange Zeit als Männergenre par excellence galt. Diese Widersprüchlichkeit zeigt die Arbeit anhand zahlreicher, bislang kaum rezipierter Textgrundlagen auf. Neben gattungstheoretischen Fragestellungen wird im textanalytischen Teil das Motivinventar feministischer science fiction untersucht.
Aus dem Inhalt: Kann das Männergenre science fiction feministische Botschaften transportieren? Diese Frage untersucht diese Arbeit anhand gattungstheoretischer, produktionsästhetischer und motivischer Fragestellungen.