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Kommunale Entscheidungsverläufe im Spannungsfeld zwischen Vertretungskörperschaft und Verwaltung

Eine empirische Untersuchung anhand ausgewählter Politikfelder in den Flächengemeinden Friedland (Niedersachsen) und Ahnatal (Hessen)

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Gisela Florstedt-Borowski

In dieser empirischen Studie sollten am Beispiel der ausgewählten Politikfelder kommunale Sozialpolitik (Kinderbetreuungseinrichtungen und kommunale Jugendpolitik), kommunale Kulturpolitik und Gleichstellungspolitik Erkenntnisse über die politische Kultur zweier Flächengemeinden in unterschiedlichen Kommunalverfassungen (Niedersachsen und Hessen) gewonnen werden. Gefragt wurde hier nach dem Selbstverständnis, dem Verhalten und den Einstellungen jener an kommunalpolitischen Entscheidungsprozessen beteiligten Akteure, wie politischen Mandatsträgern, Angehörigen der Verwaltung und Bürgern sowie nach den Determinanten ihres Verhaltens. Als ein Ergebnis dieser Arbeit kann festgehalten werden, daß kommunalpolitische Entscheidungsprozesse weniger von den jeweiligen Kommunalverfassungen beeinflußt werden als von den jeweils an Entscheidungsprozessen beteiligten Akteuren.
Aus dem Inhalt: Empirische Bestandsaufnahme der Gemeinden Friedland und Ahnatal - Die Selbstverwaltungsorgane der Untersuchungsgemeinden - Zur Sozialpolitik in den Untersuchungsgemeinden anhand ausgewählter Beispiele - Zur Kulturpolitik - Zur Gleichstellung von Frauen - Zur Bürgerbeteiligung.