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Qi, ein religiöses Urwort in China

Von den Knocheninschriften bis zur heutigen Feng-shui-Praxis

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Chong-Sok Choe

Der Begriff Qi führt ins Zentrum der chinesischen Kultur. Schon in den Knocheninschriften (15. Jh. v. Chr.), in den klassischen Texten, in der späteren Tradition bis zur heutigen geomantischen Praxis ist Qi Symbol der Urkraft, die Himmel, Erde und Mensch, den Rhythmus von Yin und Yang, von Werden und Vergehen bestimmt. Eine Analyse von Urform und späteren Varianten des Schriftzeichens für Qi und seine Verwendung in Texten weisen die chinesische Religion als grundlegend monistisches Konzept aus.
Aus dem Inhalt: Bis heute prägt die Vorstellung eines sachhaften, göttlich-kosmischen Qi die ostasiatische Religiosität und Praxis. Qi und seine in allen späteren Varianten und Differenzierungen durchgehaltene assoziative Kontinuität erscheinen als eine Art Schlüssel für das Verständnis chinesischer Kultur, Religion und Mentalität.