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Todesbestimmung und postmortale Organentnahme

Juristische Probleme aus rechtsvergleichender Sicht

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Karsten Kloth

Die Bestimmung des Todes des Menschen und die Zulässigkeitsvoraussetzungen der Organentnahme von Verstorbenen sind mangels entsprechender gesetzlicher Regelungen die zentralen Problemfelder in der deutschen rechtswissenschaftlichen Diskussion über die Transplantationsmedizin. Die im In- und Ausland vorgestellten Regelungsmodelle für diese Bereiche werden in dieser Arbeit auf ihre Eignung als Vorbild für die zu schaffende deutsche Gesetzgebung untersucht. Dabei wird die jüngere deutsche Diskussion um den Hirntod ebenso berücksichtigt wie das aktuelle Gesetzgebungsverfahren. Im Ergebnis werden zwei Gesetze über die Todesbestimmung und die Zulässigkeit der Organentnahme von Verstorbenen vorgeschlagen.
Aus dem Inhalt: Juristischer Todesbegriff - Herztod - Kortikaltod - Gesamthirntod - Rechtliche Regelungen der Todesbestimmung - Interessenlage und verfassungsrechtlicher Rahmen von postmortalen Organentnahmen - Notstandslösung - Widerspruchslösung - Einwilligungslösung - Informationslösung - Required-Request-Modell.