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Günter Kunert: Sinnstiftung durch Literatur

Literaturtheorie und dichterische Praxis

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Dagmar Hinze

Für Günter Kunerts literarisches Werk ist vor allem die Rekonstruktion von beschädigtem Leben durch Gedichte, Essays und Prosa zum Leitfaden geworden. In dieser Untersuchung wird zunächst ein kurzer Abriß über Entstehung und Inhalte seiner Literaturtheorie gegeben («Literatur zielt nicht auf einen Zweck, sondern einen Sinn»). Anschließend wird anhand ausgewählter Einzelanalysen aus Kunerts Kurzprosa der Versuch unternommen, epochale Strukturen im Werk des Dichters, der jahrelang als Vorzeigepoet der DDR galt, aufzuzeigen und einen vergleichenden Bezug zwischen Günter Kunerts theortischen Überlegungen zur Literatur und seinem Prosawerk herzustellen.
Aus dem Inhalt: Entwicklungen innerhalb Kunerts Literaturtheorie: Dichtung als gesellschaftlicher Auftrag - Die Abkehr von den ideologischen Leitbildern in der Literatur - Die Poetologie Günter Kunerts - Der Bruch mit der Utopie - Dichterische Praxis in der Kurzprosa Kunerts: Anmerkungen zur Kurzprosa - Literaturtheorie und praktische Anwendung der Komponentenanalyse - Ausgewählte Einzelanalysen - Überlegungen zur Phasenzugehörigkeit der Kurzprosa Kunerts - Literaturtheorie und dichterische Praxis.