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Die Großhandelsgestützte Handwerkerkooperation (GHK)

Grundlagen der inhaltlichen und organisatorischen Gestaltung am Beispiel von Holzfachgroßhändlern

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Christoph Grote and Universität Münster

Kooperationen gewinnen angesichts des schnellen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen sowie technologischen Wandels eine immer größere Bedeutung. Die ursprüngliche Arbeitsteilung in Distributionssystemen muß in Frage gestellt werden und es sind kreative Lösungen zur Neugestaltung des gesamten Prozesses bis zum Ansatz der jeweiligen Produkte bzw. Problemlösungen zu entwickeln. Das Modell der 'Großhandelsgestützten Handwerkerkooperation' soll einen Weg aufzeigen, durch den ein Großhändler die Neuorganisation der Zusammenarbeit mit Handwerkern einleiten und gleichzeitig eine Systemkopfposition besetzen kann, die eine umfassende Unterstützung der verbraucherorientierten Profilierungsaktivitäten im Handwerk ermöglicht. Dies bedeutet nicht, daß neben der Wissenschaft allein Großhändler zum Adressatenkreis dieser Arbeit zählen. Gerade Industrieunternehmen und Einkaufsverbände in handwerksorientierten Distributionssystemen sind bestrebt, eine stärkere Systemvernetzung mit den Marktpartnern herzustellen. Ob als Förderer oder als Betroffene einer Großhandelsgestützten Handwerkerkooperation können sie sich der beschriebenen Problematik deshalb nicht entziehen.