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Kulturoptimismus und Kulturpessimismus in der Renaissance

Studie zu Jacobus Canters "Dyalogus de solitudine</I> mit kritischer Textausgabe und deutscher Übersetzung

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Karl Enenkel

In der Arbeit wird die für die Ideengeschichte der Frühen Neuzeit wichtige Thematik des Kulturoptimismus/Kulturpessimismus zum ersten Mal erschlossen. In ihrem Zentrum steht der wohl interessanteste Traktat zum Thema, der Dyalogus de solitudine des niederländischen Humanisten Jacobus Canter (ca. 1470-1529). Canter hat ein aufreizend-radikales «Zurück-zum-Urmenschen» zur Diskussion gestellt, sich in der Vita-activa/vita-contemplativa-Debatte in neue Regionen vorgewagt und fast nebenbei eine der beachtlichsten literarischen Leistungen des nördlichen Humanismus um 1500 geliefert. Canters Dyalogus de solitudine wird zum ersten Mal kritisch herausgegeben und mit einer deutschen Übersetzung versehen.
Aus dem Inhalt: Kulturoptimismus/Kulturpessimismus in der Frühen Neuzeit: vita-activa/vita-contemplativa-Debatte - Jacobus Canter: Dyalogus de solitudine (kritische Textausgabe und deutsche Übersetzung) - Dialogkunst und Dialogpoetik des Humanismus.