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Leistungsermittlung und Leistungsbewertung im Muttersprachunterricht der DDR

Klassen 5 bis 10 – Determinanten und Tendenzen

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Marina Kreisel

Zu den strittigsten Sachverhalten innerhalb der Deutschdidaktiken und des Deutschunterrichts gehören Leistungsermittlung und Leistungsbewertung. Wie sich ihre vielschichtige, widerspruchsvolle Entwicklung unter den Bedingungen in der DDR vollzog, versucht der vorliegende Band mit Hilfe eines Determinantenansatzes zu erhellen. Eingeschlossen ist darin das bewußt genutzte bzw. unbewußt weiterwirkende Erbe aus der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts. Der Band enthält außerdem weithin unbekanntes Quellenmaterial, das wichtige Problembereiche und Lösungsversuche zur Leistungseinschätzung (vornehmlich im Muttersprachunterricht) deutlich werden läßt; wissenschaftlich ist es bisher fast gänzlich unerschlossen. So gesehen versteht sich der Band auch als ein kleiner Baustein auf dem Wege zu einer Geschichte des Deutschunterrichts und der Deutschdidaktiken im 20. Jahrhundert.
Aus dem Inhalt: Deutsch als Kernfach und damit verbundene Konsequenzen für die Leistungseinschätzung – Kontrollverfahren im Fach Deutsch – Prüfungsprobleme und Möglichkeiten ihrer Überwindung – Ansätze für entwicklungsgerechtes Bewerten muttersprachlicher Leistungen und Bedingungen ihrer weiteren Ausprägung – Zentrale Bewertungsmaterialien.