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Ausgewählte Probleme zum Anwartschaftsrecht aus der Auflassung

Zugleich ein rechtsvergleichender Beitrag über den außerbücherlichen Erwerb im österreichischen Recht

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Ralf-Oliver Schlegel

Gegenstand der Untersuchung sind das sogenannte Vermögensrecht aus der Auflassung sowie das Anwartschaftsrecht aus Auflassung und Eintragungsantrag des Erwerbers. An eine Skizzierung von Vermögens- und Anwartschaftsrecht schließen sich Überlegungen zu den dogmatischen Grundlagen dieser Rechte im allgemeinen und ihrer Notwendigkeit im besonderen an. Schwerpunkte wurden hierbei in den Bereichen Kettenauflassung, Zwischensicherung bei der Kaufpreisfinanzierung sowie Pfändung von Erwerberrechten zwischen Auflassung und Eintragung gesetzt. Darüberhinaus wird erörtert, welche Auswirkungen sich daraus ergeben, daß die h.M. nur ein Anwartschaftsrecht aus der Auflassung, nicht aber auch ein Vermögensrecht aus der Auflassung anerkennt. In einem Exkurs in das österreichische Recht werden die materiell-rechtlichen Grundlagen des außerbücherlichen Erwerbs behandelt sowie die Verpfändung und Pfändung von Erwerberrechten erörtert.
Aus dem Inhalt: Vermögens- und Anwartschaftsrecht als zulässige Rechtsfortbildung - Sicherung der Kaufpreisfinanzierung mit und ohne Mitwirkung des Veräußerers - Rangprobleme bei der Pfandgläubigersicherungshypothek - Grundbuchberichtigungsprobleme - Vorausverfügung über künftiges Eigentum als Grundlage des außerbücherlichen Erwerbs im österreichischen Recht.