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Studien zur Siedlungsgeschichte Attikas von 950 bis 400 v. Chr.

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Andrea Mersch

Die Siedlungsentwicklung Attikas zwischen 950 und 400 v. Chr. wird anhand der Nekropolen, Siedlungsplätze und Kultstätten erläutert. Für die archaische und klassische Zeit ergänzen die antiken Schriftquellen das Bild. In Attika nehmen die Fundstellen bekanntlich im 8. Jahrhundert plötzlich zu, im 7./6. Jahrhundert drastisch ab und im 5. Jahrhundert wieder deutlich zu. Doch spiegeln die wenigen archaischen Fundstätten wohl keinen Bevölkerungsrückgang oder politische Veränderungen wider, wie bisher angenommen wurde. Wahrscheinlich verursachen Änderungen in den Bestattungssitten und Votivpraktiken einen Rückgang des archäologisch faßbaren Materials und bedingen so die wenigen Funde aus der archaischen Zeit. Vor allem die Grabfunde belegen die Siedlungskontinuität und voranschreitende Erschließung der Chora.
Aus dem Inhalt: Nekropolen: Lage, Kontinuität, soziale Differenzierung der Gesellschaft anhand der Gräber - Siedlungsplätze: befestigte und unbefestigte Siedlungen und Gehöfte - Kultstätten auf Bergen und in Höhlen, für Heroenverehrung und Tempel.