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Recht als Medium gesellschaftlicher Selbststeuerung

Eine Untersuchung des Demokratiepotentials neuerer Rechtsentwicklungen unter besonderer Berücksichtigung partizipatorischer Planungs- und Zulassungsverfahren im öffentlichen Recht

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Dirk Weinreich

In der Neubelebung der gesellschaftlichen Auseinandersetzung um Recht und den Debatten um einen schlanken Staat und gesellschaftliche Selbststeuerung kündigt sich ein Strukturwandel staatlicher Institutionen an. Das Buch will dessen demokratisches Potential ausloten. Nach einer Kritik des parlamentarisch-demokratischen Rechtsstaatsmodells und der Auseinandersetzung mit den aktuellen systemtheoretischen, diskursiven und instrumentellen Rechtskonzepten werden Ansätze einer wünschenswerten Vergesellschaftung des Rechts in der gegenwärtigen Rechtsentwicklung untersucht. Beispielhaft erörtert die Arbeit eine Erweiterung der gesellschaftlichen Beteiligung an Verwaltungsentscheidungen durch kooperative Planungs- und Zulassungsverfahren mit fakultativem Volksentscheid.
Aus dem Inhalt: Vergesellschaftung des Rechts als Ansatz zur demokratischen Selbststeuerung - Kritik aktueller Rechtskonzepte - Erweiterung der gesellschaftlichen Beteiligung an Verwaltungsentscheidungen.