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Römische Grabreliefs und Sarkophage auf den Kykladen

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Annette Mercky

Die Grabreliefs und Sarkophage römischer Zeit auf den Kykladen stellen eine geschlossene Gruppe dar, die sich von der Grabkunst anderer Kunstkreise der gleichen Zeit abgrenzen läßt. Schon die Sarkophage weisen eine sehr ungewöhnliche Gestaltung der Langseiten mit einzelnen, kleinen Bildfeldern auf, für die es kaum Vergleichsbeispiele gibt. Von der gleichen Machart wie diese Bildfelder, stilistisch wie ikonographisch, sind die Grabreliefs. Diese Untersuchung zeigt, daß sich die Bildhauer nicht nur an alten Traditionen aus Ostgriechenland oder der Inseln selbst orientierten, sondern auch neue ikonographische Anregungen aus dem stadtrömischen Bereich aufgriffen. In der stilistischen Analyse wird eine relative Chronologie erstellt, die an einigen, wenigen festen Daten eingebunden werden kann. Daraus ergibt sich, daß der Großteil der Reliefs Mitte bis Ende des 2. Jh. n. Chr. entstanden ist.
Aus dem Inhalt: Form der Grabreliefs und Sarkophage - Grabinschriften - Ikonographische Untersuchung und Deutung der Totenmahle - Reliefs mit Frauenfiguren - Palliati - Reliefs mit Männerfiguren - Reliefs mit Kinderfiguren - Erstellung einer relativen Chronologie mit Einbindung an absolute Daten - Katalog.