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Die Aufnahme der Werke Joseph Roths in Italien

(von 1928 bis 1989)

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Gunnhild Schneider-Paccanelli

Die Verfasserin stellt sich in ihren Ausführungen die Aufgabe, die Gründe für den auffallenden Rezeptionserfolg Joseph Roths in Italien zu untersuchen. Roth war im Prozeß seiner Aufnahme in Italien allmählich sowohl zum Aushängeschild für den so aktuellen Begriff «Mitteleuropa» geworden als auch zum Inbegriff der Entfremdung und Entwurzelung der ihrer Heimat beraubten und entrechteten Menschen im Zeitalter des Totalitarismus. Die Verfasserin verfolgt diesen Prozeß der Aufnahme in seiner Entwicklung und stützt sich dabei auf umfassende Auszüge aus der italienischen Presse. Sie deutet das Anwachsen des Interesses und dessen Höhepunkt in den 70er Jahren.
Aus dem Inhalt: Bedingungen für die Aufnahme der Werke Roths in drei Rezeptionsphasen: 1929-1938, 1945-1970, 1970-1989 - Das Bild der Werke Roths in der italienischen Presse und in akademischen Arbeiten, die einen Einfluß auf die journalistische Kritik ausgeübt haben bzw. eine interessante oder isolierte Position einnehmen.