Show Less
Restricted access

Wettbewerb auf dem Versicherungsmarkt

Eine Bewertung der jüngsten Entwicklungen auf dem deutschen Versicherungsmarkt aus Sicht der Marktversagens- und Wettbewerbstheorie - unter besonderer Berücksichtigung des Umwelthaftpflichtmarktes

Series:

Georg Wolters

Am 1.7.1994 trat die endgültige Deregulierung der europäischen Versicherungsmärkte in Kraft. Im 1. Teil wird die ökonomische Legitimation dieser Maßnahme anhand der neueren Marktversagens- bzw. Wettbewerbstheorie analysiert. Es wird gezeigt, daß die Deregulierung notwendig und sinnvoll war. Im 2. Teil werden die Folgen für den deutschen Versicherungsmarkt abgeschätzt. Als ein Beispiel dient der Markt für Umwelthaftpflichtversicherungen. Die Untersuchung ergibt, daß die realisierten Schritte keine vollständige Deregulierung des Marktes bewirken konnten. Die Deregulierung des Aufsichtsrechts kann durch zusätzliche «private» Absprachen umgangen werden. Die Verhältnisse auf dem deutschen Versicherungsmarkt werden sich deshalb, anders als es allgemein erwartet wird, mittelfristig kaum ändern.
Aus dem Inhalt: Staatliche Regulierung versus Wettbewerb auf dem Versicherungsmarkt - Die Notwendigkeit von wettbewerbspolitischen Ausnahmebereichen - Entwicklung von Wettbewerbstheorie und -politik auf europäischer Ebene - Deregulierung des Aufsichtsrechts und der Markt für Umwelthaftpflichtversicherungen.