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Josep Puig i Cadafalch (1867-1956)

Katalanisches Selbstverständnis und Internationalität in der Architektur

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Andrea Mesecke

Im Zeichen der Autonomiebestrebungen im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert entstand in Katalonien eine Architektur mit dem Anspruch, Identität und europäischen Fortschrittswillen sichtbar zu machen. Unter Berücksichtigung des politischen, sozialen und kulturellen Hintergrundes zeigt die Studie am Beispiel Josep Puig i Cadafalchs, wie beide Forderungen miteinander konkurrieren und dennoch zu einer wegweisenden Synthese verschmelzen. Vor allem auf dem Gebiet des bürgerlichen Wohnungsbaus reagierte der Architekt und Kunsthistoriker mit dem Verlassen akademischer Normen und der Erneuerung des Raumprogramms auf die Umwälzungen in der modernen Gesellschaft, ohne regionalistische Kriterien bei der Lösungsfindung zu vernachlässigen.
Aus dem Inhalt: Quellenlage und Forschungsstand - Katalanischer Nationalismus - Architekturtendenzen in Spanien - Das Leben des Architekten - Studienprojekte - Stadthäuser - Sommersitze - Einfamilienhäuser - Philosophische Einflüsse - Kritische Texte zur modernen Architektur.