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Normalismus und Postmoderne

Diskursanalyse der Gesellschafts- und Geschichtsauffassung in den Gedichten Hans Magnus Enzensbergers

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Mit wichtigen Ansätzen und Perspektiven von 'Normalismus' und 'Postmoderne' versucht diese Studie, die Lyrik H.M. Enzensbergers und ihre Diskursstrategien im Vergleich mit denen seiner nicht-lyrischen Schriften zu erklären. Im Anschluß an Michel Foucault und Jürgen Link wendet der Autor ein kombiniertes Verfahren aus 'archäologischer' und 'genealogischer' Interdiskursanalyse an. Die 'Tendenzwende' bei Enzensberger versteht der Autor als einen Übergang von den 'protonormalistischen' Gesellschafts- und Geschichtsauffassungen zu den 'flexibel-normalistischen' und weiter als einen Übergang von dem subversiven und antizipierenden Willen der Moderne zur desillusionierten und normalisierten Nüchternheit der Postmoderne.
Aus dem Inhalt: Normalitäts-Dispositive bei Michel Foucault - Normalismus bei Jürgen Link - Postmoderne und Jean-François Lyotard - Anarchie und innovative Moderne - Postmoderne bei Hans Magnus Enzensberger.