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Suchttherapie und Supervision

Berufliche Probleme und Paradoxien in der stationären Suchttherapie und deren Einfluß auf die Struktur und inhaltliche Entwicklung einer Teamsupervision mit Suchttherapeuten

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Hermann J. Müller

Die Teamsupervision in einer Klinik ist in besonderem Maße von den Beziehungen zwischen den Supervisanden außerhalb der Supervision, von den Beziehungen zwischen den Berufsgruppen der Klinik, von anderen organisationsspezifischen Einflüssen und von der Spezifik sozio- und psychotherapeutischer Arbeit unter stationären Bedingungen geprägt. Dies wird in der Arbeit anhand einer Teamsupervision für Therapeuten einer Suchtklinik exemplarisch aufgezeigt. Die Supervisanden sind meist Mitglieder einer Berufsgruppe, die in den letzten Jahrzehnten auf dem Wege der Verberuflichung eines Teils der Suchtkrankenhilfe entstanden ist. Gezeigt wird wie sich Unzulänglichkeiten und Widersprüche auf dem Wege dieser Berufsgruppe zur Professionalisierung auf die Arbeit und die Supervision dieser Arbeit auswirken. Der professionstheoretische Ansatz von Ulrich Oevermann erwies sich bei dieser Analyse als besonders erklärungskräftig.
Aus dem Inhalt: Zur Struktur professionell-therapeutischen Handelns - Suchttherapie zwischen Laienhilfe und professioneller Therapie - Strukturprobleme von Teamsupervisionen und die Reduktion von Komplexität.