Show Less
Restricted access

Untersuchungen zu den Streichquartetten von Robert Volkmann (1815-1883)

Ein Komponist zwischen Schumann und Brahms

Series:

Claudia Krischke

Bis heute konstatiert die Forschung für den Zeitraum zwischen Schumann und Brahms einen Stillstand in der Entwicklung des Streichquartetts. Von mangelndem Interesse der damaligen Komponisten und ausführenden Musiker an der Gattung kann indes keine Rede sein. Die Studie zeigt dies am Beispiel des Komponisten Robert Volkmann (1815-1883). Auf der Grundlage der traditionellen Sonatenform gelangen Volkmann eigenwillige Neuschöpfungen. Ausgeklügelte Tektonik, raffinierte Synthesen überlieferter Satzmodelle, erfindungsreiche Rhythmik und überraschende harmonische Übergänge machen ihn zu einem «modernen Klassiker» in der Nachfolge Schumanns.
Aus dem Inhalt: Die Theorie von der «Lücke» - Die Quartalpflege zur Zeit der «Lücke» - Leben und Werk des Komponisten R. Volkmann - Analyse seiner Streichquartette - Ein unveröffentlichtes Autograph - Kritischer Bericht über Autographe und Drucke der Quartette - Ausführliche Anhänge.