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rechtfertigungstheologisch denken

Rudolf Bultmanns Kerygmatheologie aus exegetischen, genetischen und systematischen Perspektiven

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Gudrun Beyer

Kerygmatheologie formuliert für Bultmann die rechtfertigungstheologische Denkfigur, die das geschichtliche Selbstverständnis des modernen Menschen aufgreift und zugleich den neutestamentlich bezeugten Ursprung des christlichen Glaubens in die Gegenwart transportiert. Bultmanns Denkweg wird genetisch aus exegetischen und systematisch-theologischen Problemstellungen der deutschen protestantischen Theologie des beginnenden 20. Jahrhunderts erhoben. Die Abkunft vom theologischen Denken Wilhelm Herrmanns erschließt die rechtfertigungstheologische Intention und dient als Folie, um Bultmanns späteren Rekurs auf die Existenziale Analytik Martin Heideggers einzuordnen. Die existentiale Interpretation des Neuen Testaments wird als Methodik der Kerygmatheologie ausgewiesen. An Bultmanns Analysen zur paulinischen dikaiosyne theou wird sein Modell erhärtet.
Aus dem Inhalt: Bultmanns Weg zur Kerygmatheologie - Exegetische und systematisch-theologische Problemkonstellationen - Abkunft vom theologischen Denken Wilhelm Herrmanns - Rechtfertigungstheologische Intention - Theologische Verortung des Rekurses auf die Existenziale Analytik des frühen Heidegger - Existentiale Interpretation des Neuen Testaments als Methodik der Kerygmatheologie - Ausweis an Bultmanns Analysen zur paulinischen dikaiosyne theou.