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Wielands geschichtsphilosophische Reflexionen

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Susanne Wipperfürth

Christoph Martin Wieland gehört zu den wichtigsten Wortführern und Zeitzeugen des ausgehenden 18. Jahrhunderts, das durch Ereignisse wie die Französische Revolution nachhaltig geprägt wurde. Die Autorin dieses Buches analysiert Wielands geschichtsphilosophische Reflexionen im Rahmen seiner aufklärerischen Gesamtkonzeption sowie deren Stellenwert im zeitgenössischen Kontext der Spätaufklärung. Dabei wird versucht, Wielands Position zwischen den Polen des Skeptizismus und des Fortschrittsgedankens in ihrem ambivalenten Verhältnis zur aufklärerischen Geschichtsphilosophie näher zu kennzeichnen und in Beziehung zu allgemeinen Entwicklungstendenzen der Geschichtsphilosophie der Zeit zu setzen. Herausgearbeitet wird eine relativistische Geschichtskonzeption, die der Entwicklung des modernen Geschichtsbegriffs zuwiderläuft und als ein Phänomen des Übergangs zu werten ist.
Aus dem Inhalt: Allgemeiner Überblick über die Entwicklung der Geschichtsphilosophie vom 18. Jahrhundert bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts - Grundzüge einer Kulturgeschichte in Wielands Beyträgen zur geheimen Geschichte der Menschheit - Geschichtsreflexion und Utopiekritik im Goldnen Spiegel - Wielands Auseinandersetzung mit der Französischen Revolution - Wielands Antikeromane als Antwort auf seine geschichtsphilosophischen Reflexionen - Wielands geschichtsphilosophische Reflexionen. Zusammenfassung und Einordnung.