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Handlungs- und Beanspruchungsregulation bei komplexen Arbeitstätigkeiten

Explorative Studie im Rahmen der arbeitspsychologischen Trainingsforschung am Beispiel der Fehlersuche bei auszubildenden Industriemechanikern

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Walter Lieberei

Analysen von Arbeitstätigkeiten mit qualifikationsorientierter Zielsetzung beschränken sich meist auf die handlungsregulativen Aspekte. Fehlanforderungen, Fehlbeanspruchungen und Copingprozesse, die den Handlungsvollzug begleiten können, bleiben bei der Trainingsentwicklung und -gestaltung meist unberücksichtigt. Optimale Arbeitsergebnisse - insbesondere bei komplexen Arbeitstätigkeiten unter Streßbedingungen - lassen sich aber nur erzielen, wenn die notwendigen handlungs- und beanspruchungsregulativen Kompetenzen integrativ erworben werden. Im theoretischen Teil der Studie wird deshalb zunächst das «Duale Konzept der Handlungs- und Beanspruchungsregulation» entwickelt und anschließend im empirischen Teil auf den Anwendungsfall «Industrielle Fehlerdiagnose bei elektropneumatischen Steuerungen» bezogen.
Aus dem Inhalt: Neue Techniken, veränderte Qualifikationen und Streß - Systematisches Instruktionsdesign - Analyse und Training komplexer Tätigkeiten - Industrielle Fehlerdiagnose - Fehlanforderungen, Fehlbeanspruchungen und Coping als Analyse- und Trainingsfelder einer erweiterten, dualen Konzeption.