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Psychophysiologische Unterschiede zwischen symptomatischen und asymptomatischen Koronarpatienten

Ergebnisse des ambulanten Monitorings von physiologischen Parametern, Befinden und Verhalten

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Achmed Fichtler

Das Phänomen des «stillen» Herzinfarkts ist weitgehend bekannt. Es existieren verschiedene medizinische Hypothesen zur Erklärung des Phänomens. Psychologische und psychosoziale Faktoren werden dabei kaum in Betracht gezogen. Mit einem tragbaren Datenerfassungsgerät (23 Stunden Monitoring von EKG, Bewegungsaktivität, Befinden, Verhalten) verschiedenen Fragebogen (sozioökonomische und anamnestische Daten, Persönlichkeitsvariablen, Lebensgewohnheiten) und biochemischen Daten wurden in dieser Studie 35 symptomatische und 35 asymptomatische Koronarpatienten einer Herzkreislauf-Klinik verglichen. Die Ergebnisse stützen eindeutig die psychologische Hypothese, wogegen die medizinische Hypothese, ungenügende Dauer und Schwere der myokardialen Ischämie erklären die Unterschiede zwischen den Koronarpatienten, nicht zutrifft. Die Ergebnisse werden im theoretischen Rahmen des Krankheitsverhaltens diskutiert.
Aus dem Inhalt: Vergleich asymptomatische und symptomatische Herzinfarktpatienten - 23-h Monitoring von EKG, körperlicher Aktivität, Verhalten und Befinden - Medizinische und psychologische Hypothesen - Persönlichkeit, sozioökonomische/anamnestische Daten, Lerngeschichte - Krankheitsverhalten - Rehabilitation von Herzinfarktpatienten.