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Geschichtlichkeit und Widerstand- Die Dialektik der Aufklärung im Erzählwerk Franz Kafkas

Die Dialektik der Aufklärung im Erzählwerk Franz Kafkas

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Ralph Fehlmann

Die Arbeit begreift das Werk Franz Kafkas als Darstellung des aufklärerischen Anspruchs auf individuelle und gesellschaftliche Emanzipation in einer Zeit, welche diesen Anspruch, gerade indem sie ihn zu erfüllen scheint, radikal bedroht.
Gegen die herrschenden Vorurteile entpuppt sich hier Kafka als Kritiker (statt: als Apologet) dessen, was ist; seine Welt als geschichtlich verweisende (statt: als hermetisch verschlossene oder ewiggültige); sein Sprachgestus als der des Ironischen (statt: des Tod-ernsten). Leitfaden der Analyse ist die «Dialektik der Aufklärung» von M. Horkheimer/Th.W. Adorno. Leitfrage, unter die sie sich stellt: inwiefern der Widerstand im Geist der Aufklärung, den das Werk signalisiert, durchgehalten wird.
Aus dem Inhalt: Wie ist Kafka heute noch zu interpretieren? - Die «Dialektik der Aufklärung» - Motivanalyse: Hermetische oder geschichtliche Welt? - Inhaltsanalyse: Apologie oder Kritik? - Formanalyse: Verzweiflung oder Ironie? - Widerstand im Geist der Aufklärung.