Show Less
Restricted access

«Je bouquine et j'aime ça¿»

Der literarische Kommunikationsprozeß des französischen Kinderliteraturmagazins «Je Bouquine»

Series:

Stefanie Neubert

Kindliche Leser haben gewöhnlich keinen Einfluß auf das System literarischer Produktion. Das seit 1984 erscheinende französische Kinder- und Jugendliteraturmagazin Je Bouquine des katholischen Verlages Bayard Presse integriert diese Leser als Partner für Verlag und Autoren in den Prozeß literarischer Kommunikation. Dieser Kommunikationsprozeß, der geprägt ist durch das Spannungsverhältnis zwischen der katholischen Verlagstradition einerseits und der Hinwendung zu einem realen, zeitgenössischen Leser in der Mediengesellschaft andererseits, wird in der Untersuchung nachvollzogen. Die in der Literaturzeitschrift veröffentlichten fiktionalen Texte als Instrument der «Einführung in die literarische Kultur» sind deutlicher Ausdruck und Ergebnis dieser Kommunikation. Die Analyse ihrer Funktionssetzung und ihrer Typik steht daher im Mittelpunkt.
Aus dem Inhalt: Geschichte, Status und Verlagspolitik des katholischen Verlages Bayard Presse - Analyse des Textcorpus: Wertevermittlung, Lesbarkeit - Status und Rolle der Autoren - Textrezeption durch kindliche Leser.