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Die Eigenerstellungs-/Fremdbezugsproblematik von Bankdienstleistungen durch Großunternehmen

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Jürgen Schrief

An den Finanzmärkten ist ein zunehmender Prozeß der Eigenerstellung von Finanzdienstleistungen durch große Industrie- und Handelsunternehmen festzustellen. Im Zuge finanzwirtschaftlicher Autarkie verdrängen sie die traditionelle Bankintermediation und übernehmen mit der konzerninternen Kapitalallokation die zentrale gesamtwirtschaftliche Funktion des Kapitalmarktes. In diesem Buch wird die Eigenerstellungs-/Fremdbezugsproblematik von Bankdienstleistungen für Großunternehmen untersucht. Aufbauend auf den verfügbaren empirischen Untersuchungen wird zunächst der derzeitige Stand des In-House banking aufgezeigt. Anschließend werden unterschiedliche Unternehmen-Bank-Beziehungen analysiert und ein Netz aus Hauptbanken ergänzt um Nebenbanken als optimale Alternative für Großunternehmen abgeleitet. Im zentralen Teil dieser Arbeit werden zwei theoretische Konzepte - der produktionswirtschaftliche Ansatz und der Transaktionskostenansatz - für die Analyse der Eigenerstellungs-/Fremdbezugsproblematik von acht Bankdienstleistungen herangezogen. Für jede einzelne Bankdienstleistung wird eine Handlungsempfehlung abgegeben.
Aus dem Inhalt: Entstehung und Ausprägung des In-House banking - Unternehmen-Bank-Beziehungen - Analyse der Eigenerstellungs-/Fremdbezugsproblematik von Bankdienstleistungen - Cash-Management, Risiko-Management, Credit-Management, Portfolio-Management, Beteiligungsmanagement, Geld- und Kapitalmarktfinanzierung.