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Zwischen Kino, Landschaft und Museum- Erfahrung und Fiktion im Werk von Robert Smithson (1938-1973)

Erfahrung und Fiktion im Werk von Robert Smithson (1938-1973)

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Eva Schmidt

Diese monographische Studie untersucht, wie im Werk des amerikanischen Künstlers Robert Smithson sich wichtige Probleme der Kunst nach 1960 verdichten. Zeitgleiche Tendenzen wie die Minimal-, die Konzept- und die Land Art werden kritisch reflektiert in dieser unabhängigen Position, die sich nur über wenige Jahre entwickeln konnte. Was zunächst disparat wirkt, weil es sich in schnell aufeinanderfolgenden, stilistisch unterschiedlichen Phasen und in Malerei, Skulptur, Zeichnung, Text, Film und Landschaftsgestaltung äußert, ist ein Werk, das auf einer äußersten Stringenz der Überlegungen basiert. Entsprechend werden hier die Kontinuität der künstlerischen Arbeit und die durch alle Medien hindurch wiederkehrenden rhetorischen Strukturen verfolgt.
Aus dem Inhalt: Kritik des Werbegriffs des abstrakten Expressionismus und der Minimal Art - Untersuchung der Populärkultur - Modell für eine Öffnung des institutionellen Systems der Kunst - Entropie als Möglichkeit, Objekthaftigkeit in Prozeß aufzulösen - Kunst als Tätigkeit integriert sich in den geologischen Prozeß - Landschaftsgestaltung als eine gesellschaftlich relevante Tätigkeit des Künstlers.