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Untersuchungen zur existentiellen Langeweile

in sieben ausgewählten Romanen der amerikanischen Literatur

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Lutz Walther

Existentielle Langeweile - die rationale Überzeugung des Einzelnen von der Sinnlosigkeit der Welt - ist auch in der amerikanischen Literatur ein nicht selten anzutreffendes Phänomen. Die Symptome der Langeweile, ihre Ursachen und die jeweiligen Reaktionen der Betroffenen werden anhand von neun Protagonisten aus sieben Romanen der amerikanischen Literatur analysiert: Brown, Wieland; Melville, Pierre; Chopin, The Awakening; Lewis, Main Street; Williams, The Roman Spring of Mrs. Stone; Bowles, The Sheltering Sky und Bellow, Dangling Man. Ein zuvor erstellter 'Idealtypus' des existentiell gelangweilten Protagonisten der europäischen Literatur zwischen Sturm und Drang und Existentialismus dient als Folie, an der die amerikanischen Gelangweilten verglichen und gewertet werden. Die Untersuchung ist die bisher einzige vergleichende Studie, die die 'amerikanische' Langeweile zum erklärten Mittelpunkt hat.
Aus dem Inhalt: Melancholie - Existentielle Langeweile in der europäischen und amerikanischen Literatur - Leiden an der Sinnlosigkeit der Welt.